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21.04.2009 | | KVM-Frühjahrsoffensive Dual-Link-Extender, Audio in der Matrix und DS Guntermann & Drunck stellt dem Markt zahlreiche neue KVM-Produkte vor. Im Extender-Bereich werden die Themen Multichannel und DVI-Dual-Link groß geschrieben.
Die „CATCenter Matrix“ integriert die Umschaltung von Audio. Der neue „CompactCenter“ bietet neben dem Switching einen lokalen sowie einen Zugriff per integrated IP. „DiSign“, das neue Distributionssystem, verteilt Video und Audio einer Quelle auf 16 Ausgabegeräte.
Mit dem „FIBREVision-MC2“ präsentiert der deutsche Hersteller eine neue Variante des bewährten „FIBREVisions“, einem DVI-Single-Link-Extender. Dieser ist nun auch für Dual-Head-Transmission erhältlich. Es überträgt zwei Videokanäle bei einer maximalen Auflösung von 2 x 1920 x 1200 @ 60 Hz über Singlemode-Lichtleitfasern bis zu 10 km. Insgesamt stehen mehr als 20 Varianten des „FIBREVisions“ zur Auswahl bereit.
Für das zweite Quartal 2009 kündigt Guntermann & Drunck die Verfügbarkeit eines zweifach DVI-Dual-Link-fähigen Extenders über Lichtwelle an. Das DL-Vision-MC2 überträgt eine maximale Auflösung von 2 x 2560 x 1600 @ 60 Hz über bis zu 400 m Multimode-Faser. Jede Auflösung innerhalb einer Bandbreite von 330 MHz wird fehlerfrei von Punkt zu Punkt übertragen, das heißt die Bildqualität wird nicht durch Frame-Dropping oder Inhaltsverluste beeinträchtigt. Neben den Keyboard-/Mouse-Signalen gehört die Übertragung von Audio- und RS232 zum Standard ebenso wie eine Netzwerkanbindung.
Die Extender-Produkte für die Multisignal-Übertragung kann der Anwender bei Guntermann & Drunck im Baukastensystem entsprechend seiner Anforderungen auswählen. Ausgehend vom Kabelmedium wählt der Anwender aus den Signalen Keyboard, Video, Mouse, RS232, Audio und USB diejenigen aus, die er verlängern will und erhält bei G&D das passende Produkt. Standardprodukte können somit genau und flexibel an Kundenwünsche angepasst werden, ohne dass eine Sonderlösung notwendig wird.
Für die Übertragung der reinen Keyboard-, Video- und Mouse-Signale eignet sich der neue „DualLink-Extender“. Das westentaschengroße Extenderpaar garantiert eine 1:1-Performance bei der Übertragung von DVI-Dual-Link-Signalen über bis zu 400 m in Kombination mit PS/2- oder USB-Keyboard/Mouse.
Alle drei Neuvorstellungen sind für eine Signal-Übertragung per Lichtwelle ausgelegt. Einen maßgeblichen Vorteil bei der Lichtwellenübertragung stellt, neben der hohen Distanzüberbrückung, die Unanfälligkeit gegen Störstrahlungen dar.
Das derzeitige Flaggschiff der Matrixswitches, der „CATCenter NEO16“, integriert nun die Audio-Umschaltung in sein Switching-Konzept. Sowohl auf der Rechner- als auch auf der User-Seite stehen dem IT-Verantwortlichen unterschiedliche Modul-Varianten zur Verfügung, die er nahezu beliebig kombinieren kann. Neu ist auch die Möglichkeit, Schaltbefehle über das Netzwerk zu senden, wodurch sich das System unabhängig von den Konsolenmodulen bedienen lässt. Dies ist eine Ergänzung zum KVM-over-IP-Zugriff über das Konsolenmodul „UCON-IP-eco“.
Mit dem „CompactCenter X2“ präsentiert Guntermann & Drunck einen Umschalter mit Integrated-IP. Zwei simultane Arbeitsplätze – ein lokaler, einer über IP – greifen auf bis zu 16 Rechner zu. Eingangsseitig unterstützt der Compactcenter den Mischbetrieb von DVI und VGA. Die Konfiguration des Systems erfolgt bequem per Web-Browser. Die Rechneranschlussmodule können aus dem bewährten Portfolio von über 20 unterschiedlichen Varianten gewählt werden. Neu integrierte Rechnermodule erkennt das System dabei automatisch und garantiert das Stay-Alive des Rechners bei dessen Umzug auf einen anderen Port. Es eignet sich besonders für kleinere Serverräume oder verteilte Installationen. Die Markteinführung des Compactcenters-X2 wird auf das Mitte 2009 datiert.
Als ein führender Hersteller analoger und digitaler Switching-Systeme stellt G&D auch ein reines Audio/Video-Distributionssystem vor. Die „DiSign“-Reihe verlängert und verteilt Video- und Audiosignale einer Quelle auf mehrere, entfernte Ausgabegeräte. Das System ist modular aufgebaut. Der Broadcaster übernimmt die Vervielfältigungsaufgabe, die CON-Geräte dienen dem Anschluss der entfernten Displays und Lautsprecher. Die bildgebenden Rechner müssen somit nicht zwingend in der Nähe der Anzeige angebracht sein. Die Werbebotschaft eines Rechners kann auf 16 Displays verteilt werden. Das Bild-Tuning führt das System dabei automatisch durch. Bei einer maximalen Auflösung von 1920 x 1440 @ 75 Hz ist 1080p-Fähigkeit beinhaltet. Zugänglichkeit, Sicherheit, Wartungsmöglichkeit und Effektivität der Anwendung machen das Konzept bedienerfreundlich – auch oder gerade für Nicht-Techniker beim Einsatz im Feld.
Weitere Informationen im Internet unter: http://www.gdsys.de | Druckansicht »
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